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Brisket im Cuba Libre Style

Wir hatten schon lange kein Brisket mehr und da wir (noch) Sommer haben, dachte ich mir, warum mal nicht eine Urlaubs-Variante probieren. Herausgekommen ist das Brisket im Cuba-Libre-Style.



Beim Brisket handelt es sich ja um die Brustmuskulatur des Rindes. Der sogenannte Fullpacker besteht aus zwei Muskeln (Flat und Point). Die Muskeln sind durch eine Fettschicht von einander getrennt. Da so ein Fullpacker auch schnell mal 7 kg haben kann, mache ich es meist so, dass ich die Hälfte des Flats für eine Pastrami (wie man die macht, erfahrt Ihr hier).


Wie genau mal den Fullpacker vorbereitet und pariert, hatte ich hier schon mal beschrieben. Ich beschränke mich in diesem Rezept eher auf die grundsätzliche Zubereitung.



Folgende Zutaten braucht Ihr:

  • 1 x Fullpacker Brisket

  • 4 EL Bunter Pfeffer

  • 2 EL grobes Meersalz

  • 5 Zweige Rosmarin

  • 8 Zweige Bohnenkraut

  • 3 Bio Limetten (Abrieb davon)

  • 2 EL brauner Zucker

  • 0,33 l Cola

  • 6 cl Rum (z.B. Havana Club)

  • ein paar Spritzer Worcester Shire Sauce

  • ein paar Stückchen Butter


Bereitet zuerst die Würzmischung vor. Schneidet die Kräuter fein und gebt sie zusammen mit dem Salz und Pfeffer in einen Mörser und mörsert es dann grob durch. Anschließend mischt Ihr den Zucker und Limettenabrieb unter.



Bevor das Fleisch damit gewürzt wird, impft Ihr es noch mit einer Mischung aus der Cola, dem Rum und der Worcester-Shire Sauce. Anschließend verteilt Ihr den Rub gleichmäßig auf dem Fleisch.



Das Brisket wird bei 110-120 Grad indirekt gesmokt. Während Ihr also den Grill einregelt, können die Gewürze schon mal in das Fleisch einziehen. Ich habe das Fleisch auf meinem Monolith zubereitet. Zusammen mit der Marabukohle von McBrikett war das echt eine angenehme Geschichte. Einmal eingeregelt läuft der wie ein Uhrwerk.

Es funktioniert aber genauso gut im Kugelgrill oder auch im Gasgrill.

Wichtig ist, dass Ihr über einen langen Zeitraum eine einigermaßen konstante Temperatur habt.


Mein Brisket war nach etwa 8 Stunden fertig, was aber vor allem daran liegt, dass ich es nach etwa 3,5 Stunden im Rauch mit der Butter in Butcher Paper eingewickelt und darin weitergegart habe.



Zur Temperaturkontrolle habe ich ein Thermometer angeschlossen und 92 Grad habe ich dann mal geschaut, wie es aussieht. Wichtiger als die Temperatur ist, dass es schön weich ist. Ist das der Fall, wickelt es noch mal ein und lasst es für eine Stunde im Warmen ruhen.


Als Belohnung für die Geduld bekommt Ihr ein butterzartes Stück Fleisch. Brisket ist einfach was besonderes. Pures Rindfleischaroma, eine tolle Kruste und zartes Fleisch. Einfach toll.



Auch die Kombination mit den Gewürzen und dem Rum kam richtig gut. Den Rum hat man schön dezent geschmeckt.


Meine Lieblingskombination bleibt zwar trotzdem einfach Salz und Pfeffer als Gewürz (genau wie bei Beef Ribs), aber wenn Ihr mal was anderes machen wollt, probiert es unbedingt mal aus.


Lasst es Euch schmecken.



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