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  • AutorenbildBjoern

Rouladen im Umami-Style

Aktualisiert: 16. März 2022

Für mich gehören Schmorgerichte eher in die kalte Jahreszeit. Da es also langsam Frühling wird, kommt jetzt noch schnell das Rezept für die mal etwas anderen Rinderrouladen.



Ich hatte noch schöne Rouladen von Wagyu Sauerland und diese wollte ich mit Zutaten füllen, die auf natürliche Weise noch mal eine Extraportion Umami mitbringen. Umami ist Japanisch und bedeutet schmackhaft / würzig. Umami gehört neben salzig, süß, sauer und bitter zu den 5 Geschmackswahrnehmungen beim Menschen.


Umami kann Fleisch, aber zum Beispiel auch in Parmesan, getrocknete Tomaten, Pilzen oder Soja-Sauce als Geschmack wahrgenommen werden.


Und genau diese Zutaten habe ich als Füllung für die Rouladen verwendet. Zubereitet habe ich das Fleisch im DutchOven und im Egg. Das bietet sich bei dem Gericht einfach an.



Folgende Zutaten braucht Ihr für 4 Personen:

  • 4 Rinderrouladen (z.B. von Wagyu Sauerland)

  • 3 EL Ketjap Manis

  • 150 g Shitake Pilze

  • 90 g Parmesan

  • 80 g getrocknete Tomaten

  • 1 Bund Liebstöckel

  • 1 Suppengrün

  • 1 Zwiebel

  • 2 EL Tomatenmark

  • 400 ml Rinderfond

  • 500 ml Malzbier

  • Salz / Pfeffer

  • etwas Sonnenblumenöl zum anbraten

Schneidet zunächst mal die Pilze und die Tomaten sehr fein. Der Parmesan wird gerieben und der Liebstöckel fein geschnitten.



Suppengrün und die Zwiebel wird in grobe Stücke geschnitten.


Erhitzt nun den Topf und bratet in etwas Öl die Pilze und die Tomaten scharf unter ständigem Rühren für etwa 10 Minuten an und nehmt die Masse wieder aus dem Topf heraus. Mischt den Parmesan und den Liebstöckel unter und lasst die Füllung etwas abkühlen.



Breitet die Rouladen aus, würzt sie mit Salz und Pfeffer. Verteilt nun Ketjap Manis gleichmäßig auf dem Fleisch und anschließend die Füllung.


Rollt die Rouladen stramm zusammen und fixiert sie mit Metzgergarn.



Bratet die Rouladen nun im heißen Öl von allen Seiten an und nehmt sie ebenfalls wieder aus dem Topf. Nun kommt das Suppengrün und die Zwiebel an die Reihe. Bratet auch das Gemüse zusammen mit dem Tomatenmark an und löscht es anschließend mit einem guten Schluck Fond und Malzbier ab.


Gebt das Fleisch wieder in den Topf und lasst alles für etwa 2 Stunden schmoren. Schaut etwa alle 20 Minuten nach dem Flüssigkeitsstand und schüttet im Zweifel noch mal etwas nach.



Nach den 2 Stunden sollten die Rouladen nun schön zart sein. Bindet noch die Sauce ab und lasst es Euch schmecken.



Die Rouladen waren echt lecker, auch wenn sie mit dem Klassiker (Speck, Senf, Zwiebel und Gurke) nicht viel zu tun haben. Probiert es gerne mal aus!




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