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Wildschweinkeule vom Grill

Manchmal kommen die guten Sachen unverhofft. Ich hatte von einem guten Freund noch eine Wildschweinkeule in der Kühltruhe. Da diese aber relativ dringend abgetaut werden sollte, "musste" ich also mal wieder grillen. ;-)



Eigentlich keine Raketenwissenschaft. Die Keule wird komplett indirekt gegrillt, bis sie fertig ist. Für mich war das bei einer Kerntemperatur von 75 Grad. Dazu ein leckere Portweinsauce.


Meine Keule hatte etwa 4 Kilo - da kann man also schon mal ne Weile von essen. Im Zweifel kann man das gegrillte Fleisch aber auch gut einfrieren (oder an Freunde und Familie verteilen).



Folgende Zutaten braucht Ihr:

  • 1 Keule vom Wildschwein

  • 100 g Wildgewürzmischung (Pfeffer, Piment, Bio-Zitronenschale, Lorbeerblätter, Wacholder, Nelke, frischer Rosmarin und Thymian und brauner Zucker) - ich habe hier mit FLOR DE SAL CAZA von Salzgarten gearbeitet und Rosmarin, Thymian und braunen Zucker untergemischt.

  • 1 Suppengrün

  • 2 Zwiebeln

  • 500 ml Portwein

  • 800 ml Wildfond

  • etwas Olivenöl

Wie in der Zutatenliste erwähnt, habe ich mit einer fertigen Gewürzmischung von Salzgarten gearbeitet und braunen Zucker, Thymian und Rosmarin ergänzt. Das war für mich eine gute Mischung. Ihr könnt das aber natürlich auch nach Eurem Geschmack abstimmen oder selber mischen.


Benetzt das Fleisch rundherum mit etwas Olivenöl und würzt es dann mit der Gewürzmischung.



Während Ihr nun den Grill vorheizt, können die Gewürze schon mal etwas einziehen. Ihr braucht einen indirekten Bereich mit 150 Grad. Ich habe die Keule im Big Green Egg zubereitet. Einmal eingeregelt, läuft der wie ein Uhrwerk.


Schnippelt noch das Suppengrün und die Zwiebel grob und gebt es zusammen mit der Hälfte des Fonds und in eine feuerfeste Form. Diese wird dann unter das Fleisch gestellt. So fangt Ihr heruntertropfendes Fett auf und habt später eine super Basis für die Sauce.



Wenn der Grill die 150 Grad erreicht hat, kann die Keule aufgelegt werden. Verkabelt es noch, damit Ihr die Kerntemperatur überwachen könnt.


Bis das Fleisch fertig ist, wird es einige Stunden dauern. Ich habe es ca. alle 60 Minuten mit dem restlichen Portwein eingesprüht.


Checkt zwischendurch auch immer mal wieder die Flüssigkeit in der Schale. Schüttet im Zweifel weiteren Fond bzw. nach 3 Stunden auch den Portwein dazu.



Wenn das Fleisch die 75 Grad im Kern erreicht hat, nehmt die Keule vom Grill und lasst sie an einem warmen Ort noch mal eine halbe Stunde ruhen, bevor Ihr sie dann anschneidet.


Die Saucen-Basis schüttet Ihr durch ein Sieb, um das Gemüse aufzufangen und kocht sie noch mal auf. Gebt den restlichen Fond und Portwein dazu, bindet sie mit kalter Butter oder etwas Stärke ab. Schmeckt sie zum Schluss noch mal ab.



Als Beilagen gab es angegrillte Knödel und Rotkohl.


Ein perfektes Essen für den Winter - lasst es Euch schmecken!



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