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Teriyaki Belly Burnt Ends

Burnt Ends kennt man ja eigentlich eher von der Rinderbrust. Hier wird das Fleisch gesmoked, mit Honig und Butter "gedämpft" und zum Schluss noch mal mit BBQ-Sauce glasiert.


Alternativ kann man das auch sehr gut mit Schweinefleisch machen. Hier kann man den Nacken oder auch den Bauch nehmen. Allerdings spare ich mit beim Bauch dann die zusätzliche Butter, da das Fleisch in der Regel genügend Fettanteil hat.



In dieser Variante habe ich die kleinen fiesen Biester (wenn man einmal angefangen hat, sie zu essen, kann man nicht mehr aufhören, bis alle weg sind) mal asiatisch zubereitet und mit einer Teriyaki-Sauce gedämpft und glasiert.


Dazu ein paar leckere Wok-Nudeln oder etwas Reis und der Glückseeligkeit steht nichts mehr im Weg. ;-)



Folgende Zutaten braucht Ihr für 4 Personen:


Für den Rub:

  • 2 TL geräuchertes Paprika

  • 2 TL granulierte Zwiebel

  • 2 TL granulierter Knoblauch

  • 1 TL granulierter Ingwer

  • 2 TL Meersalz

  • 3 TL brauner Zucker

  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer

Restliche Zutaten:

  • 900g Schweinebauch ohne Knochen und ohne Schwarte

  • 230 ml Orangensaft

  • 4 Zehen Knoblauch

  • 2 Schalotten

  • 2x2cm großes Stück Ingwer

  • 100 g brauner Zucker

  • 40 ml Cognac

  • 200 ml Sojasauce

  • 4 EL Sesamöl

  • Sesamsamen


Die Zubereitung ist gar nicht schwer, man muss eigentlich nur etwas Zeit mitbringen. Der Bauch wird erst 2,5 Stunden geräuchert, dann 2 Stunden gedämpft und noch mal etwa 30 Minuten glasiert.



Mischt zuerst aus den Zutaten für den Rub die Gewürzmischung zusammen. Schneidet den Bauch in etwa 4x4 cm große Würfel. Schüttet die Gewürzmischung über das Fleisch und massiert diese vorsichtig in das Fleisch ein.


Während die Gewürze nun schon mal in das Fleisch einziehen können, regelt Euren Grill auf 105 Grad indirekte Hitze ein. Ich habe die Burnt Ends auf den Traeger Ranger Pelletgrill gemacht. Es funktioniert aber auch auf jedem anderen Grill mit Deckel. Beim Gas- oder Kohlegrill gebt noch ein paar Holzchips oder -chunks dazu, damit Ihr auch ein schönes Raucharoma an das Fleisch bekommt.



Grillt die Würfel bei 105 Grad für 2,5 Stunden.


In der Zwischenzeit schält und schneidet die Schalotten, den Ingwer und den Knoblauch fein. Erhitzt das Sesamöl in einem Topf und bratet darin zuerst die Schalotten an. Wenn diese schön glasig sind, gebt den Ingwer und den Knoblauch hinzu. Schüttet ebenfalls den Zucker mit in den Topf, rührt alles gut durch und lasst es kurz karamellisieren.

Löscht alles mit dem Saft, der Sojasauce und dem Cognac ab und lasst alles kurz aufkochen, bevor Ihr den Topf vom Herd nehmt.



Nach den 2,5 Stunden müssen die kleinen Fleischwürfel nun gedämpft werden. Nehmt dazu eine Auflaufform oder eine Edelstahlschale und gebt das Fleisch hinein. Wichtig ist, dass die Würfel nicht direkt in der Sauce liegen. Ich habe dazu den Tellerhalter von IKEA genutzt, da man den ja schön in der Größe einstellen kann (die langen Stäbe habe ich abgeschraubt). Gebt die Sauce mit in die Schale, deckt sie und dämpft das Fleisch für weitere 2 Stunden.



Im letzten Schritt gebt die Würfel wieder aus der Schale auf den Grill. Schüttet die Sauce durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie ordentlich auf, bis sie sirupartig wird. Pinselt damit nun 1 oder 2 mal die Fleischwürfel ein und rieselt noch etwas Sesam darüber.


Nach weiteren 30 Minuten sind die Terijaki Burnt Ends fertig und können gegessen werden. Ich verspreche Euch eine Geschmacksexplosion! :-)


Lasst es Euch schmecken.




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