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Sellerie-Brathendl von der Feuerplatte mit Malzbiersauce

Das Oktoberfest steht in den Startlöchern und ein Klassiker ist dort natürlich das Brathendl. Dieses Rezept ist meine Interpretation des Oktoberfest-Hähnchens.


Gewürzt unter anderem mit geröstetem Fenchel, Wacholderbeeren und Lorbeerblättern und serviert mit einer süßlichen Malzbier-Sauce passt das Hendl perfekt zu Eurem Oktoberfest. Das Hähnchen würde auf einer Sellerie sitzend gegrillt und bekommt dadurch ein tolles Aroma.



Ich habe das Hähnchen auf der Feuerplatte zubereitet. Das funktioniert sehr gut, allerdings muss man hier mehr Zeit (ca. 2 Stunden) einplanen und man sollte das Hähnchen immer im Auge behalten um es regelmäßig drehen zu können. Es funktioniert aber auch im Grill mit Deckel.

In dem Fall grillt Ihr das Hähnchen indirekt bei 180 Grad für ca. 70 Minuten (Kerntemperatur 80 Grad).



Folgende Zutaten braucht Ihr für 3 Personen:

  • 1 Freilandhähnchen (z.B. vom Hoflädchen Ochsenschläger, die versenden auch)

  • 1 Knollensellerie

  • 1 Zwiebel

  • 2 Karotten

  • 0,5 Liter Malzbier

  • 200gr. Butter

  • 1 EL Fenchelsamen

  • 1,5 EL bunter Pfeffer

  • 1,5 TL geräuchertes Paprika

  • 1 EL brauner Zucker

  • 2 Lorbeerblätter

  • 4 Wacholderbeeren

  • 8 Stängel frischer Thymian

  • 1,5 TL Meersalz


Bereitet zuerst die Gewürzmischung (Rub) vor. Röstet dazu den Fenchel zusammen mit dem bunten Pfeffer in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett an. Sobald es anfängt zu duften, schüttet Ihr beides in den Mörser und zermahlt die Gewürze. Gebt nun die zerrupften Lorbeerblätter, die Thymianblättchen und die Wacholderbeeren mit in den Mörser und zermahlt noch mal alles. Zum Schluss werden noch Zucker, Salz und Paprika unter gemischt.


Mit diesem Rub würzt Ihr nun großzügig das Hendl. Den Rest der Gewürzmischung stellt erstmal zur Seite. Den braucht Ihr später noch mal.



Nun wird die Knollensellerie vorbereitet. Schneidet dazu 2/3 der Blätter ab. An der Unterseite schneidet Ihr eine dünner Scheibe ab, so dass die Sellerie aufrecht stehen kann. Lasst an der Unterseite nun 3cm frei und schneidet dann mit einem scharfen Messer rundherum etwa 4cm ein. Im letzten Schritt werden nun die Seiten bis zum "Fuß" der Sellerie heruntergeschnitten. Ziel ist es, dass in der Mitte ein Stab stehen bleibt, auf den Ihr dann im Anschluss das Hähnchen setzt.


Fertig vorbereitet kommt der Gockel nun in den Grill bzw. auf die Feuerplatte. Wie oben schon geschrieben müsst Ihr bei der Feuerplatte das Hendl immer wieder mal drehen, so dass es gleichmäßig gegart wird.



Die Abschnitte der Sellerie, die Karotten und die Zwiebel werden grob gewürfelt und in eine feuerfeste Schale gegeben. Würzt das Gemüse mit Salz und Pfeffer, schüttet das Malzbier dazu und lasst es auf der Feuerplatte vor sich hinköcheln. Gebt nach 30 Minuten noch 100g der Butter mit in die Schale.


Ich hatte das Hähnchen zuerst mit in die Schale zu dem Gemüse gestellt. Allerdings war dann der Abstand zur Flamme zu groß und die Hitze von unten für das Gemüse zu hoch. Daher habe ich dann beides separat weitergegart.



Nach den ersten 40 Minuten schmelzt Ihr die restliche Butter und rührt die restliche Gewürzmischung unter. Bepinselt das Hähnchen alle 15 Minuten, bis die Butter leer ist.



Nach etwa 2 Stunden sollte das Hähnchen fertig sein. Lasst es für einige Minuten ruhen und tranchiert es dann. Gebt etwas von der leckeren Sauce darüber. Diese ist nun eingekocht und hat eine dickliche Konsistenz.



Als Beilage habe ich noch Bratkartoffeln und Wirsing dazu gemacht. Das tolle ist bei der Feuerplatte, dass ich alles schön gleichzeitig zubereiten konnte.


Ein leckeres und zünftiges Essen. Probiert es mal aus und lasst es Euch schmecken.



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