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Zwiebelkuchen

Anfang September gibt es immer den ersten neuen Wein. Und was darf da natürlich als Begleiter nicht fehlen? Genau, Zwiebelkuchen... Oder war es andersrum?


Klassische Zutaten beim Zwiebelkuchen sind Zwiebeln (wer hätte das gedacht?), Eier und Speck. Zusätzlich habe ich noch einen würzigen Käse mit verarbeitet. Ich finde, der rundet das Gericht perfekt ab. Und gratinierter Käse geht immer oder?



Folgende Zutaten braucht Ich für einen Kuchen (26er Springform / 6 Personen):

  • 400 Mehl (ich habe 300 g 550er Weizen- und 100 g Emmermehl genommen)

  • 250 ml lauwarme Milch

  • 4 g Trockenhefe

  • 1 EL Olivenöl

  • 1 TL Honig

  • 1 TL Meersalz

  • 800 g Zwiebeln (am besten gemischt für die verschiedenen Aromen)

  • 200 g würziger Käse

  • 240 g Bacon

  • 1 TL Kreuzkümmel

  • 1/2 TL Muskat

  • 1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer

  • 1/2 TL Meersalz

  • 5 Eier

  • 1 Becher Schmand

  • 1 Becher Sauerrahm

Als erstes muss der Hefeteig hergestellt werden, da der natürlich etwas Zeit zum gehen braucht. Gebt die Trockenhefe (Ihr könnt natürlich auch mit frischer Hefe arbeiten, nehmt dann einen halben Würfel) zusammen mit 2 EL der warmen Milch in eine Schüssel und gebt den Honig dazu. Rührt kurz um und lasst die Schüssel 10 Minuten lan in Ruhe.



Gebt die Hefemischung mit dem Mehl, der restlichen Milch und dem Öl in eine große Schüssel und vermischt alles zu einem Teig, gebt zum Schluss das Salz dazu.


Knetet den Teig nun für etwa 10-15 Minuten (wohl dem, der eine Küchenmaschine oder kräftige Arme hat).


Deckt den Teig nun ab und lasst ihn für gute 45 Minuten in Ruhe.


Bringt schon mal den Grill an den Start. Ihr braucht etwa 220 Grad. Zuerst direkte Hitze zum anbraten der Zwiebeln und des Bacons und nachher indirekte Hitze zum Backen des Kuchens. Mit dem Keramikgrill ist das kein Problem und sehr gut machbar. Es funktioniert aber auch sehr gut auf der Kugel oder auf dem Gasgrill.



In der Zwischenzeit kümmert Ihr Euch um die Schnippelarbeiten. Der Käse wird geraspelt oder fein geschnitten, der Bacon wird in feine Streifen geschnitten und die Zwiebeln werden geschält, geviertelt und auch in feine Streifen geschnitten.

Und wer jetzt den ultimativen Tip für mich hat, wie man 800 g Zwiebeln verarbeitet, ohne dass man heulen muss, darf sich gerne bei mir melden. :-)


Heizt die Pfanne auf und gebt den Bacon hinein. Bratet ihn ordentlich an. Gebt später die Zwiebeln dazu und bratet diese zusammen mit dem Bacon weiter, bis sie glasig sind.


Würzt die Masse noch mit dem Kreuzkümmel, Muskat, Salz und Pfeffer, rührt 1/3 vom Käse unter und stellt sie erstmal kurz zur Seite.


Die Eier vermischt Ihr mit dem Schmand und dem Sauerrahm.



Kümmert Euch nun um den Teig. Legt die Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand ein (z.B. Baconfett aus der Pfanne...).


Rollt den Teig großflächig aus, sodass Ihr damit den Boden und auch den Rand der Springform damit auslegen könnt. Er kann ruhig oben überlappen. Das wird dann später abgeschnitten.


Vermischt nun die Eiermasse mit der Zwiebelmasse und gebt sie dann in die Springform auf den Teig.



Wenn Ihr den Grill indirekt eingerichtet und auf 220 Grad eingeregelt habt, stellt den Kuchen hinein und backt ihn für 10 Minuten. Der überlappende Rand wird dann abgeschnitten. Verteilt den restlichen Käse auf dem Kuchen und backt den Kuchen für weitere 30 Minuten.



Fertig ist der Kuchen - lasst ihn am Besten noch mal ein paar Minuten ruhen/abkühlen, bevor Ihr ihn anschneidet. Er wird dann immer noch heiß genug sein.


Dazu ein Glas neuer Wein und perfekt ist der Einstieg in Spätsommer/Frühherbst.


Lasst es Euch schmecken.



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