Schweinehaxen-Bowl

Schweinehaxe habe ich schon einige Male gemacht. auch vom Drehspieß (z.B. HIER). Ich habe sie aber noch nie über offenem Feuer zubereitet. Klar ist, dass es kein Selbstläufer ist, wie zum Beispiel im Gasgrill oder Kamadogrill mit motorisiertem Drehspieß.


Es muss regelmäßig der Spieß manuell gedreht, nach der Hitze geschaut oder auch mal ein Holzscheit verlagert werden. Der Weg ist das Ziel und genau das liebe ich am Grillen mit dem offenen Feuer.


Natürlich funktioniert das Rezept auch mit einem motorisiertem Drehspieß.



Folgende Zutaten braucht Ihr vor 6 Personen:

  • 2 Schweinehaxen

  • Meersalz

  • 2 Süßkartoffeln

  • 6 Karotten

  • 1 Knollensellerie

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

  • 1 Dose Kichererbsen

  • 1 Rote Bete

  • 3 Zwiebeln

  • 100 g Bulgur

  • Olivenöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • brauner Zucker


Joghurtsauce

  • 150 g Joghurt (10%)

  • 2 EL Olivenöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • Zucker


Griechischer Gurkensalat

  • 2 Salatgurken

  • 2 EL Essig

  • 2 TL Zucker

  • 2 EL Chilisauce

  • 2 rote Zwiebel (in Halbringe geschnitten)

  • Koriander

  • 100gr Erdnüsse (grob gehackt)

  • 1 TL Chiliflocken

  • 1 EL Fischsauce


Ziel bei einer Haxe ist neben dem saftigen Fleisch natürlich, dass die Schwarte schön aufploppt. Wenn Ihr Zeit habt, macht es auf jeden Fall Sinn, die Schwarte mit Essig zu bepinseln und zu salzen oder aber viele kleine Löcher in die Schwarte zu pieksen und zu salzen. Das Salz sollte dann idealerweise einige Stunden einwirken können. Das sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit entzogen wird und die Schwarte somit besser aufploppen kann.



Zündet das Feuer und sorgt für ein gutes Glutbett und mäßige Flammen. Zeittechnisch solltet Ihr locker mal 2,5 Stunden einplanen, bis die Haxen eine Kerntemperatur von etwa gut 80 Grad erreicht sind. Spießt die Haxen auf und hängt sie über das Feuer.


Wichtig ist jetzt, dass Ihr regelmäßig nach der Temperatur schaut und den Spieß dreht.


Ich habe mir in der Zwischenzeit die restlichen Zutaten an das Feuer geholt und soweit alles klein geschnippelt. Das Gemüse wird dann mit dem Öl angebraten und mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt. Ich habe bewusst keine anderen Gewürze verwendet, da ich die ursprünglichen Aromen des Fleisches und des Gemüses zu bewahren. Der Bulgur muss vor dem anbraten natürlich erst gegart werden.