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Lamm-Sattel vom Feuer mit Glühwein-Sauce

Ich bin mit meinen Lamm-Lollies letzte Woche zwar nicht mehr in die nächste Runde gekommen, zwei Lamm-Rezepte habe ich aber trotzdem noch für Euch.


Heute wird ein kompletter Lamm-Sattel zubereitet. Im Prinzip ist das der komplette Rücken inklusive der Filets und Lachse.


Ich habe das Fleisch nicht ausgelöst, sondern komplett am Stück am offenen Feuer zubereitet. Dazu gab es eine leckere Glühweinsauce, die perfekt in die Jahreszeit und zu dem Lamm passte.



Folgende Zutaten braucht Ihr für 6 Personen:

  • 1 x Lammsattel komplett

  • 2 x Sternanis

  • 1 Nelken

  • 2 TL EL bunter Pfeffer

  • 1 TL Zimt (gemahlen)

  • 1 TL Salz

  • 1 TL brauner Zucker

  • 2 Kardamom Kapseln

  • 1 TL Thymian (gerebelt)

  • 0,5 TL Knoblauchgranulat

Für die Sauce:

  • 75 g Butter

  • 1 Zimtstange

  • 1 Sternanis

  • 2 EL Preiselbeeren

  • 1 EL Honig

  • 230 ml Glühwein

  • 1 EL Balsamicocreme

  • 3 Nelken

  • Muskatnuss (nach Geschmack)

Da der Sattel ja über offenem Feuer gegrillt werden soll, könnt Ihr dieses schon mal zünden. Die Zubereitung auf dem Grill funktioniert natürlich auch sehr gut. Grillt den Sattel dazu von beiden Seiten zunächst direkt an und zieht ihn dann auf eine Kerntemperatur von etwa 60 Grad.



Zerstoßt zunächst Kardamom und Sternanis zusammen mit dem Pfeffer und der Nelke in einem Mörsere Schalen. Vermischt alles mit Zimt, Salz, Zucker, Thymian und Knoblauch.


Schneidet die Fettauflage des Lammes mit einem scharfen Messer ein (nicht bis in das Fleisch schneiden). Auf der Rückseite liegt noch die Silberhaut auf. Diese könnt Ihr abziehen oder Ihr ritzt sie einfach mit dem Messer ein.



Würzt den Lamm-Sattel mit dem Rub (Gewürzmischung) von allen Seiten und lasst es noch etwas einziehen.


Wir haben einen Churasco Spieß verwendet, um den Sattel besser ausrichten zu können. So konnten wir das Stück zunächst aufrecht an das Feuer stellen, um das Fleisch langsam auf Temperatur zu bringen. Später (nach etwa 30 Minuten) wurde der Rücken dann waagerecht über dem Feuer gegrillt und für die Röstaromen gesorgt.


In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch um die Sauce kümmern. Zerlasst die Butter in einem Topf und gebt die restlichen Zutaten mit hinein. Lasst alles für eine halbe Stunde einköcheln und schmeckt die Sauce noch mal ab. Ggf. muss die Sauce für die Bindung noch mal kurz aufgeschlagen werden.

Ziel ist eine Kerntemperatur von etwa 60 Grad. Dann ist das Fleisch noch schön rosa und saftig.



Das grillen am offenen Feuer ist keine Raketenwissenschaft. Es bedarf nur etwas Fingerspitzengefühl. Man sollte das Fleisch immer etwas im Auge behalten und zwischendurch mal umlagern, damit es von allen Seiten einigermaßen gleichmäßig gegrillt wird. Natürlich brauchen kleine bzw. empfindlichere Stücke, wie zum Beispiel das Filet nicht so viel Hitze.


Wenn Ihr die Möglichkeit habt, am offenen Feuer zu grillen, probiert es mal aus. Für mich ist es immer etwas ganz besonderes.


Lasst es Euch schmecken.



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