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Bulgogi aus dem Wok

Wenn es mal schnell gehen soll, habe ich heute was richtig gutes für Euch. Bulgogi ist quasi ein koreanisches Streetfood und bedeutet übersetzt Feuerfleisch.


Und hiermit ist nicht etwa die Schärfe gemeint, sondern eher die Zubereitungsart. Bulgogi wird normalerweise am offenen Feuer zubereitet. Ich habe es dieses mal im Wok zubereitet


Zubereitet ist es schnell. Ihr solltet lediglich etwas Zeit zum Marinieren mit einplanen.


Meist wird dazu das Kronfleisch (oder Skirtsteak - Muskel im Zwerchfell) vom Rind verwendet, welches in eine süßliche Marinade eingelegt, scharf angegrillt und anschließend in Salatblätter gewickelt gegessen wird.

Ich habe aber die Steakhüfte genommen und die eignet sich auch sehr gut dazu.



Folgende Zutaten braucht Ihr für vier Personen:

  • 700g Steakhüfte (z.B. von kaufnekuh.de - Tiere werden erst geschlachtet, wenn sie komplett verkauft sind)

  • 2 Karotten (in feine Scheiben geschnitten)

  • 4 Frühlingszwiebeln

  • 1 Birne (Nashi oder eine normale)

  • 3 Zehen Knoblauch

  • 1 TL roter Pfeffer

  • 1 EL sehr fein geschnittener Ingwer

  • 1 EL Kokosblütenzucker (oder brauner Zucker)

  • 1 EL Sesamöl (geröstet)

  • 2 EL Sonnenblumenöl

  • 0,5 TL Salz

  • Sesam

  • 50 ml Sojasauce

  • 1 EL Honig

  • Spritzer Reisessig

  • Salat zum Servieren


Für das Topping

  • 200 g Joghurt

  • 1 Mango

  • 1 Stängel Zitronengras

  • Saft einer halben Limette

  • etwas Schnittlauch


Bevor das Fleisch im Wok gebraten wird, muss es erst mal mariniert werden.

Vermischt dazu die Sojasauce mit dem Honig. Schält Knoblauch und die Birne und reibt beides in die Sojasauce (von der Birne nur die Hälfte). Zerstoßt den Pfeffer grob und gebt ihn zusammen mit dem Salz und dem Reisessig, Zucker, Ingwer und Sesamöl ebenfalls in die Sauce.


Da ich keine Reibe da hatte, habe ich alles im Mörser gemacht. Geht auch, eine Reibe ist aber wahrscheinlich einfacher.


Die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten. Gebt die Hälfte davon mit in die Sauce.

Widmet Euch nun dem Fleisch und schneidet es in feine Streifen, so dass Ihr quasi Gechnetzeltes bekommt. Packt das Fleisch nun in die Marinade, rührt kräftig um und stellt das ganze für mindestens zwei Stunden kalt. Wenn es länger dauert, ist das auch nicht tragisch.


Während der Marinierzeit könnt Ihr auch schon mal das Topping vorbereiten. Püriert dazu das Fruchtfleisch der Mango und mischt den Joghurt, den Saft der Limette und den fein geschnittenen Schnittlauch unter. Klopft mit dem Messerrücken das Zitronengras an und gebt den ganzen Stängel mit in die Masse. Stellt das Topping auch kalt.



Ich habe das Bulgogi mit dem Wok-Aufsatz von Moesta-BBQ zubereitet. Ein klasse Zubehör für den Kugelgrill. Ich habe den Aufsatz hier schon mal vorgestellt.

Heizt also schon mal die Kohlen vor (oder wie auch immer Ihr den Wok anfeuert). Ich arbeite hier ganz gerne mit den KokokoEggs von McBrikett. Die machen ordentlich Hitze und halten diese auch lange.



Wenn die Kohlen durchgeglüht sind, kann es dann auch schon losgehen. Setzt den Wok auf, gebt das Sonnenblumenöl hinein und wenn es heiß ist, bratet darin als erst die Karotten und die restlichen Frühlingszwiebeln an. Passt auf, dass Euch nichts anbrennt und wendet das Gemüse immer wieder.

Nach etwa 3 Minuten schiebt Ihr das Gemüse an den Rand und gebt dann das Fleisch in den Wok. Nicht alles auf einmal, da Ihr es sonst nicht mehr scharf anbraten könnt. Bratet es also portionsweise scharf von allen Seiten an und schiebt es anschließend an den Rand.



Streut noch den Sesam darüber und schon kann gegessen werden. Verteilt das fertige Bulgogi in den Salatblättern und gebt das Topping darüber.


Wir haben noch Naanbrot dazu gegessen. Das passt super und mal damit perfekt die Sauce auftunken. :-)


Bulgogi ist einfach spitze! Zusammen mit dem fruchtigen Topping war das eine echt Geschmacksbombe.


Lasst es Euch schmecken.



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