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Pulled Pork - Tropical


Pulled Pork kennen die meisten Grillmeister ja mittlerweile. Wie wäre es da mal mit einer tropischen Variante? Ich habe das mal getestet und muss sagen, das ist echt mal eine tolle Variante, die es bei mir auch nicht das letzte mal gegeben hat.

Wie "normales" Pulled Pork auch wir die Tropical Variante auch bei 110 Grad geräuchert. Wenn das Fett geschmolzen ist und das Fleisch eine Kerntemperatur von 90 Grad erreicht hat, ist es fertig zum ruhen und kann anschließend gegessen werden.


Ich habe mir bei der Metzgerei David in Worms schön durchzogenen Schweinekamm geholt. Ich habe gleich zwei genommen. Einen habe ich auf die klassische Weise zubereitet und einen dann in der Tropical Variante.

Am Tag vorm Smoken habe ich das Fleisch geimpft und anschließend mit dem Rub eingerieben.

Injektion:

  • 200 ml Ananassaft

  • 70 ml Sojasauce dunkel

  • 80 ml Rübenkraut (Zuckerrübensirup)

  • 100 ml Jamaika-Rum

  • 50 ml Apfelsaft

  • Limettensaft von 2 Limetten

  • 5 EL Worcestershire Sauce

Rub:

  • 1 EL Knoblauch Pulver

  • 1 EL Zwiebelnpulver

  • 1 EL Ingwerpulver

  • 1 EL Zimt

  • 1 EL Muskatnuss

  • 2 TL Piment (frisch gemahlen)

  • 2 TL Kumin Kreuzkümmel

  • 2 EL Brauner Zucker

  • 1 EL Bunter Pfeffer

  • Limettenabrieb einer Limette


Ich habe das Fleisch nach dem Impfen leicht mit Senf eingerieben und anschließend den Rub aufgetragen und einmassiert.

Über Nacht kam der Kamm dann noch mal in das Vakuum. Wer keinen Vakuumierer (ich habe einen Bericht über ein Einsteigergerät verlinkt) hat, kann das Fleisch aber auch einfach in Frischhaltefolie wickeln.

Am nächsten Tag ging es dann schon früh morgens los. Ich habe einen Minionring (eine Anleitung dazu findet Ihr in den Basics) angelegt und auf 110 Grad eingeregelt. Geräuchert wurde mit Hickory.

Frisch verkabelt ging es dann auf den Grill.

Nun hatte ich genügend Zeit, mich um die passende Sauce zu kümmern. Denn auch die sollte Tropical-Style werden. Entsprechend kommen die Zutaten daher:


  • 500 gr Aprikosen

  • 1 Ananas

  • 2 EL Sojasauce

  • 5 EL Apfelessig

  • 5 EL Rum

  • Limettensaft einer Limette

  • 50 ml Kokossirup

  • 2 TL frisch gemahlener Pfeffer

Die Früchte werden dazu klein geschnitten und anschließend mit den restlichen Zutaten in einen Topf gegeben. Lasst das Ganze dann 20-30 Minuten köcheln. Dann wird noch ein wenig püriert.

Wenn das Mus einigermaßen abgekühlt ist, könnt Ihr es noch mal abschmecken. Ich habe auf jeden Fall noch mal Rum und Kokossirup dazu gegeben.

Da ich abends Gäste bekam und sichergehen wollte, dass das Fleisch fertig ist, habe ich die Plateauphase mit der "Texas Crutch" übersprungen. Ich habe das Fleisch also bei 70 Grad in Alufolie eingewickelt und so weitergegart.

Als das Fleisch dann die Kerntemperatur von 90 Grad erreicht hat, kam es dann in den Backofen, wo es sich dann bei 60 Grad eine gute Stunde ausruhen durfte.

Als Beilage gab es dann einen Reissalat oder einen Avocado-Papaya Salat. Es passen aber auch gut mit Käse überbackene Tacochips dazu.

Ich fand die Kombination aus den Gewürzen und dem süßen Chutney, dem Raucharoma und der Rumnote genial. Man fühlt sich wie im Urlaub. Erst recht, wenn dazu noch Buena Vista Social Club läuft und es als Nachtisch einen Caipi oder Pina Colada gibt. ;-)



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